Quartierkids
Viersen

Schulausschuss 25.01.2022!

News

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04.04.2022

Schulausschuss 21.03.2022

Natürlich waren wir dabei auch wenn das Ergebnis bereits eine Weile zuvor bekannt war. Hier kam man sich den Ausschuss anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=Qw7-9OSQ16w

Auch an diesem Abend gab es eine rege Anteilnahme der Bürger. Das Thema ist wichtig, immer wichtiger für die Eltern. Seit Jahren wird die Schullandschaft verplant.
Was wir in den letzten Ausschüssen gehört haben war, dass sich dort permanent gegenseitig gelobt wird, Man lobt und dankt für die tolle Arbeit.
Die Hauptaussage von Herrn Krämer-Mandeau (Geschäftsführer von Biregio) war, man hat die letzten Jahre etwas verpasst und man MUSS jetzt handeln.
Richtig es wurde verpasst richtig zu entscheiden. Wir sind nun an einem Punkt angekommen in dem es eher um Schadensbegrenzung statt guter Planung geht.
Auch Herr Krämer-Mandeau wurde gelobt und man dankte seiner Arbeit, die der Stadt sicher einiges an Geld gekostet hat.

Wir sehen das etwas anders und halten die Arbeit nicht für gut. In dem Fazit geht es vor allem darum, dass die Grundschule (Körnerschule) in der Innenstadt ausgebaut werden muss. Es wird auch empfohlen den Primus Versuch aufzugeben obwohl erst kürzlich der Landtag eine Verlängerung um 3 Jahre beschlossen hat.
Gerade jetzt wo wir immer mehr Schulraum brauchen möchte die Stadt Viersen eine funktionierende und zukunftsorientierte Schule aufgeben.




– Eure Elterninitiative

01.04.2022

Schullandschaft Viersen

Das die Menschen seit vielen Jahren nicht mit der Schulandschaft zufrieden sind zeigen die vielen Diskussionen, Gerade zum Standort Krefelder Straße gibt es seit 1998 fast jährlich immer wieder Gesprächsbedarf. Es stand von Anfang an fest, wenn so ein großes Gebiet gebaut wird muss ein Kindergarten und eine Schule dazu errichtet werden.







Es wurden bereits sehr viele Gelder in die Planung der neuen Schule gesteckt. Ein Architektenwettbewerb bei dem es viel Geld zu gewinnen gab. 40.000 DM Preisgeld gab es damals für den ersten Platz, 30.000 DM für den zweiten und Arbeiten teilten sich den vierten Platz und erhielten je 11.500 DM.
In den folgenden Jahren gab es auch immer wieder Studien und Verwaltungsaufgaben für diesen Standort, nicht zuletzt die Machbarkeitsstudie der Krefelder Straße die sicher auch eniges gekostet hat.

Dann kommt natürlich das teure Biregio Gutachten, dass nicht nur für uns eine schlechte Qualität hat. (hierzu später neue Infos)

– Eure Elterninitiative

31.03.2022

Termin bei der Stadt

Am 17.03 hatten wir die Gelegenheit uns mit Herrn Fünders und Herrn Kirchwehm von der Stadt Viersen zusammenzusetzten und über einige Punkte zu sprechen. Es war ein sehr informatives Gespräch. Der erste Punkt war natürlich das Biregio Gutachten und dessen Qualität. Was aus den öffentlichen Unterlagen nicht hervorgeht handelt es sich in manchen Tabellen um „soll“ Zustände, bei anderen „mögliche“ Zustände und bei wieder anderen um „kann“ Zustände. Sehr verwirrend, sicher nicht nur für uns.
Weiterhin ist das Casino Robend, welches einfach in der Raumbilanz mit eingerechnet wird noch in der Klärung. Denn wie wir wissen, wird es seit vielen Jahren zweckentfremdet. Aber die Stadt ist diesbezüglich mit der Bezirksregierungim Gespräch. Natürlich wird der Platz für OGS gebraucht, wiederum sollte damals für den OGS Betrieb bereits ausgebaut werden. Es wird ohne Ausbau an dieser Stelle zum geplanten Rechtsanspruch auf OGS 2026/2027 nicht genug Platz geben.
Bei einem Ausbau des Standortes, könnte das Casino endlich für Vereine zur Verfügung gestellt werden und wir als „Quartierkids“ würden Angebote starten können.
Dazu baten wir unsere Hilfe in der Flüchtlingsthematik an, zu diesem Zeitpunkt lebten bereits die ersten Gastfamilien in unserem Quartier und eine Art Begegnungsstätte wäre wünschenswert.
Bereits 2020 gab es einen Beschluss vom Schulausschuss den Standort zu erweitern und hier wurde lediglich eine Mehrklasse gebildet die nun zur Problematik führt, dass es im kommenden Jahr viel weniger Plätze zur Verfügung stehen. Man sagt „es wurde von der Schulleitung in Kauf genommen, dass es danach zu Problemen kommt“. Leider gab es für uns zu diesem Zeitpunkt nicht die Möglichkeit die damalige Schulleitung dazu zu fragen.


Wirklich umgesetzt wurde dies nicht, da eine Mehrklasse kein ganzer Zug ist und eine Zügigkeitserweiterung alle Klassen betreffen muss. Dazu fragte Ratsherr Dickmanns nach mobilen Klassenräumen worauf Herr Lentzen bestätigte, dass ein Ausschreiben bereits laufe. Das da nichts passiert ist wissen wir ja bereits.
Vielleicht gibt es aber nochmal die Möglichkeit die damalige Schulleitung zu kontaktieren.

Wir konnten auch nachträglich Herr Fünders weitere Fragen stellen die immer sehr zeitnah vollständig beantwortet wurden. Vielen Dank an dieser Stelle!

So viel Info dazu.
– Eure Elterninitiative

11.02.2022

Das Biregio Gutachten

Wir haben schon mehrfach auf Fehler und Diskrepanzen hingewiesen. Deshalb ging am 08.02 eine Email an die Parteien mit detailierten Hinweisen auf diese Fehler.
hier mal ein Auszug:

Im Biregio Gutachten wird der Mittelwert aus den Klassen 1- 4 gebildet, um die
Klassenfrequenz zu ermitteln.
Diese Herangehensweise ist fragwürdig, wenn ein durchschnittlicher Zuwachs an Schulanfängern eine Steigerung im Bereich von ca. 3 Prozent bis 10 Prozent seit den letzten Jahren vorweist. Die Klassenrichterzahlen sind jetzt am schon am oberen Limit bzw. diese Obergrenze von 29 Kindern pro Klasse an manchen Schulen schon jetzt überschritten wurde.
Betrachtet man nur die Grundschulen in Alt- Viersen liegt die Klassenfrequenz für die kommendes Schuleingangsklasse bei bereits 28,3 Schülern.

Anmeldungen 11.01.2022 lt. Klassenrichtzahlen 2022/23:

Albert Schweitzer 54 Schüler auf zwei Klassen (2 freie Plätze)
GGS Rahser 80 + 94 Schüler auf sechs Klassen (voll)
KGS Zweitorstraße 54 Schüler auf zwei Klassen (2 freie Plätze)
KGS Remigiusschule 58 Schüler auf zwei Klassen (überbelegt)
GGS Körnerschule 87 Schüler auf drei Klassen (überbelegt)
KGS Agnes-van-Brakel 55 Schüler auf zwei Klassen (1 freier Platz)

Das ergibt für das Schuljahr 2022/23 482 Schüler in insgesamt 17 Klassen in Alt- Viersen und eine Klassenfrequenz von 28,3. Wenn man von einer Maximalbelegung von 29 Schülern pro Eingangsklasse ausgeht bedeutet dies, dass die Stadt Viersen für den innerstädtischen Bereich Alt-Viersens kommendes Schuljahr nur noch fünf freie Schulplätze für hinzugezogene Kinder zur Verfügung stellen kann!



Laut der Biregio Studie steht an der Dependance Krefelder Straße ein Raum zu viel für schulische
Zwecke zur Verfügung als benötigt. Diese Aussage ist schlichtweg falsch. Das Biregio Gutachten
hat für die Bedarfsanalyse auch die Räume des Casinos mitgezählt. Das Casino wurde im Rahmen
des Förderprogramms Stadterneuerung NRW gebaut. Bis einschließlich 2026 ist dieses Gebäude
zweckgebunden und darf nur zu einem Drittel für schulische Zwecke genutzt werden. Da es seit der
Eröffnung des Casinos eine bis heute anhaltende, dauerhafte Zweckentfremdung des Gebäudes gibt,
führte dies bereits in der Vergangenheit zu einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den damaligen
Sozialdezendenten Dr. Schömbges.
Dazu kommt, dass die Zügigkeit an beiden Standorten falsch angegeben ist. Die Regentenstraße
hat keine drei Züge sondern zwei und die Krefelder Str hat 1½.

Bei den Schülerzahlen werden aber wieder 3 Zügen für beide Standorte angegeben.
Wie können solche Fehler passieren?


Wir haben uns nur mit den Daten der GGS Rahser beschäftigt, Fehler bei anderen Schulen können nicht ausgeschlossen werden.
So ein teures Gutachten mit falschen Angaben und Berechnungen.
Scheinbar bei Biregio schonmal vorgekommen.
https://www.kn-online.de/Region/Ploen/Schwentinental-Biregio-muss-falsche-Zahlen-im-Schul-Gutachten-berichtigen

Quellen:
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1754 (biregio2022, Klassenrichtzahlen 2022)
https://www.kn-online.de/Region/Ploen/Schwentinental-Biregio-muss-falsche-Zahlen-im-Schul-Gutachten-berichtigen
– Eure Elterninitiative

26.01.2022

RS – Es hakt bei den Schulplanungen in Viersen – Eltern kämpfen um Wunschschulen

Direkt in mehrfacher Hinsicht war das Interesse am Viersener Schulausschuss groß. Elternvertreter der Dülkener PRIMUS-Schule und der Süchtelner Brüder-Grimm-Schule sowie die Initiative „Quartierkids“ aus dem Robend nahmen teil, um auf ihre Sorgen mit Blick auf die Schullaufbahn ihrer Kinder und die Planungen der Viersener Schullandschaft aufmerksam zu machen.

23.01.2022

RP –  Robend — vom Bürgermeister vergessen

Casino Robend
Ein Bericht aus 2009

„Dabei hat die Stadt Viersen das Gebäude damals unter der Landesauflage gebaut, dass es zu Zweidritteln von den Bürgern und zu einem Drittel von der Astrid-Lindgren-Schule genutzt werden sollte. Gruppierungen, die das Haus nutzen möchten, gibt es genug. Doch weder der Spielenachmittag noch der Skatabend können hier stattfinden. Es ist nicht erlaubt.“

Hat man da etwas vergessen? Auch die GMG wirbt „immernoch“ mit dem Casino:
„Im „Stadtpark Robend“ hat sich Casino Robend als neuer Stadtteiltreff etabliert. Jung und Alt kommen hier zu verschiedenen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Spielenachmittagen und Skatabenden, zusammen.“

Man vertreibt Jugendgruppen aus dem Casino weil der Platz für die OGS genutzt werden muss.
Bürger haben keinerlei Möglichkeiten es als Stadtteiltreff zu nutzen. Es wird aber als OGS Räume in der Schulraumbilanz aufgeführt.

In der Machbarkeitsstudie zur Krefelder Straße ist in mehreren Varianten auch der Abriss des Casinos geplant.


Quelle:
https://www.gmg-viersen.de/referenzen…/stadtpark-robend/
https://rp-online.de/nrw/staedte/viersen/robend-vom-buergermeister-vergessen_aid-12430841
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1461 (Machbarkeitsstudie Krefelder Straße)

21.01.2022

Schulraumbilanz

Die Schulraumbilanz ist ein nettes Tool um zu schauen wo vielleicht ausgebaut werden muss.

Laut dieser Aussage haben wir genug Räume. Sogar einen Raum zu viel! Aber ist das wirklich so?
Die erste Frage wäre, wieso haben wir 4 Ganztagsräume? Lieber Schulaussschuss, lieber Fachbereich,
das Casino Robend ist zu 2/3 ein Bürgerhaus. Die ganze untere Etage wird für die OGS genutzt ist aber gar nicht dafür vorgesehen.
Ein Thema das wir an andere Stelle nochmal genau aufgreifen werden.

Wenn man einen alten Materialraum zu einem Klassenraum umfunktioniert, in dem die Kinder nicht einmal die Taschen mit rein nehmen dürfen, ist das kein Klassenraum.

Wie sieht es mit der Sanierung aus? Der Putz kommt von den Decke runter.

Wie möchten man denOGS Anspruch an diesem Standort realisieren wenn man für den jetztigen OGS Betrieb schon Räume nimmt, die dafür nicht vorgesehen ist.
Die Betreuung Acht bis Eins findet in den Räumen des Hubert-Voots Hauses statt und hat nur Platz für 25 Kindern. Keine guten Aussichten für eine Schule die über 100 Kinder hat. (edit 02.02) -> die Betreuung findet im eigentlichen Stadtteilraum im Bürgerhaus statt.

und noch eine kleine Erinnerung, der Standort Krefelder Straße hat zur Zeit 1 1/2 Züge, Daher passen die Räumlichkeiten noch weniger.

Quellen:
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1754 (biregio2022)

– Eure Elterninitiative

21.01.2022

Kommunale Klassenrichtzahlen

Stichtag 15 Januar, die Schülerzahlen stehen fest und es wird berechnet, wieviel Klassen gebildet werden müssen. Dafür nimmt man die Gesamtzahl von Schülern und teilt diese durch 23.
Hier als Beispiel die kommunale Klassenrichtzahl für das Schuljahr 2019/2020.
bei 906 Schülern möchte man 36 Klassen bilden.

2020 / 2021 ging man bei 925 Schülern zu 38 zu bildenen Klassen
2021 / 2022 ging man bei 995 Schülern zu 39 zu bildenen Klassen
2022 / 2023 gehen wir bei 976 Schülern zu 35 bildenen Klassen ?



Bei einem 23-Faktor von 42 möglich zu bildenen Klassen möchte man nur 35 Klassen bilden?

Bei allen Schulen in Alt Viersen (rot untermalt), GGS Rahser, Körnerschule und KGS Remigius ist die Klassengröße am Limit von 29 Schülern. Diese Schulen mussten Schulanfänger ablehnen. Diese Schüler werden auf andere Schulen verteilt werden. Dadurch kommt es wahrscheinlich zu dieser überraschenderweise hohen Anmeldezahl auf der Albert Schweitzer Grundschule.

Nehmen wir nochmal die GGS Rahser. Es wurden laut Aussagen beim digitalen Meeting 40 Kinder je Standort angemeldet.


Es können nur ca. 15 Kinder aufgenommen werden weil der Standort Krefelder Straße nicht nur 1 Zug sondern im aktuellen Schuljahr 1 1/2 Züge hat. Durch diesen halben Zug können dieses Jahr nur die Hälfte, von den eigentlich möglichen Aufnahmekapazitäten, aufgenommen werden.

Die abgelehnten Schüler der Krefelder Straße füllen aber fast komplett einen Zug auf der Regentenstraße.

Hinzu kommt hier nun eine Dunkelzahl an Eltern, die sich zwar die Krefelder Straße gewünscht haben, aber nicht mit der Regentenstraße zufrieden gewesen wären. Dann wurden die Kinder lieber an der Körnerschule und Remigius Schule angemeldet bevor man gar keine Wahl hat. Wir gehen hier mal von 5-15 aus. (kann auch viel höher liegen)

Machen wir mal unsere Eigene Prognose und nehmen den Wunsch der Eltern auf. denn eigentlich sollte man den Standortwunsch der Eltern berücksichtigen.

wir haben dieses Jahr 40 Anmeldungen Krefelder Straße, Dazu schätzen wir mal 15 als Dunkelziffer und die stark steigende Schülerzahl nehmen wir mal nur 10.
Das wären für die Krefelder Straße ~65 Anmeldungen und das jedes Jahr bis prognostiziert 2035. (vgl. biregio im SEP2022)


Wo bleibt der zweite Zug auf der Krefelder Straße?

Wir würden sogar so weit gehen und einen Neubau am Steinkreis mit 3 Zügen machen. Dieser könnte endlich als Schüler aus dem Quartier und dem umliegenden neuem Wohnraum aufnehmen und zur Not könnte das den Mehrbedarf der Innenstadt auffangen. Denn der wird bereits im Schuljahr 2023/2024 sein.
Der Neubau kann klimafreundlich, energieeffizient und dazu barrierefrei sein. Umgeben von Inklusion, einer inklusiven Kita, dem Käffchen am Steinkreis und betreutem Wohnen in unmittelbarer Nähe.

Es wird direkt genügend OGS Platz geschaffen durch Doppelbelegungen der Räume. Endlich eine Turnhalle für Schüler und Vereine in der Nähe.

Wo, wenn nicht am Steinkreis, wo ein Grundstück ist jetzt bauen? Die Nähe des Bahnhofs ist perfekt für pendelnde Eltern.
Wo, wenn nicht genau da wo seit vielen Jahren Wohnraum geschaffen wird und weiter entstehen wird?




Quellen:
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1754 (biregio2022)
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=929 (Klassenrichtzahlen 2019)
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1196 (Klassenrichtzahlen 2020)
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1459 (Klassenrichtzahlen 2021)
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1754 (Klassenrichtzahlen 2022)

– Eure Elterninitiative

17.01.2022

Schulentwicklungsplanung 2021

Vor fast genau einem Jahr, am 19.01.2021 traf sich der Schulausschuss und hat auch dort über den Standort Krefelder Straße gesprochen. Im digitalen Meeting war die rede von einer mehrheitlichen Ablehnung des Antrags auf Zügigkeitserweiterung.
Wie die Abstimmung wirklich war kann man hier lesen:

Es wurde sich mehrheitlich für 2 Varianten entschieden. Die Höhe der Kosten wurden im Dezember dann in der Machbarkeitsstudie zur Krefelder Straße vorgestellt.
Zum Protokoll und den Aussagen einzelner Ratsmitglieder:


Wenn wir könnten würden wir gerne auf die Rathsmitglieder antworten.
Herr Saribas hat hier den richtigen Ansatz gefunden.
Herr Seidel spricht ein sehr wichtiges Thema an, die Qualität der Schulplätze. Es ist keine Qualität wenn alle Klassen auf das Limit von 29 Kindern ausgereizt werden.
Ist dem Schulausschuss bekannt, dass auf der Krefelder Straße eine Klasse in einer Abstellkammer unterrichtet wird und die Schultaschen draußen bleiben müssen weil dafür kein Platz ist?
Quantität ist nicht Qualität, die Schüler auf viele Standorte zu verteilen anstatt einen guten Standort zu errichten ist nicht richtig.
Qualität bedeutet auch ein gutes Konzept. Das Konzept der GGS Rahser ist bei vielen Eltern beliebt. Wie Ratsherr Garcia Limia sagte, die Eltern geben die RIchtung an und die Anmeldezahlen an der GGS Rahser wie auch der Agnes-van-Brakel mit dem gleichen Konzept zeigen wie sich die Eltern entscheiden.
Der erste Beigeordnete und Stadtkämmerer Canzler sieht Vorschlag 1 als wirtschaftlichste Lösung. Das dies nicht ganz der Fall ist wird in unserem Teil „Wirtschaftliche Aspekte“ genau erläutert. Der Standort Krefelder Straße ist an vielen Stellen stark sanierungsbedürftig, hat noch keine IT Anbindung, hohe Instandhaltungskosten und ist überhaupt nicht energieeffizient.


Wir möchten dazu erinnern, dass im Beschluss vom Schulausschuss – 13.02.2020 bereits entschieden wurde, die Zügigkeit auf 2 pro Standort zu erhöhen.


Quellen:
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1461 (Machbarkeitsstudie Krefelder Straße)
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1196 (Schulausschuss 13.02.2020)
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1459 (Schulausschuss 19.01.2021)

– Eure Elterninitiative

17.01.2022

Digitales Meeting – Part 6


Es war ein gutes digitales Meeting. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Beteiligten. Ich möchte auch der Stadt Viersen für die Transparenz danken. Man kann im Bürgerinformationsportal gut alle Sitzungen, Vorlagen und Beschlüsse nachlesen.

Eine Aussage am Ende des Meetings hat uns etwas zu denken gegeben.
Frau Lange(quartierkids): „Herr Deniz bitte fangen Sie an in Viersen endlich familienfreundliche Entscheidungen zu treffen.“
Herr Deniz(FB50): „Wir werden gute Lösungen für die Stadt finden.“
Frau Lange (quartierkids): „Wir brauchen keine Lösungen für die Stadt sondern für unsere Kinder.“
Herr Moers (Vorstand SAS): „Wir finden Lösungen für die Kinder unserer Stadt.“

Auch wir haben die ganze Schullandschaft von Viersen im Auge, wir haben uns mit allen Teilen von Viersen beschäftigt und nicht nur unseren Standort gesehen. Wir haben uns auch genau die Infrastruktur angesehen die auch in einigen Schulentwicklungsplanungen hervorgehoben werden. Es ist nicht Dülken oder Süchteln sondern Alt Viersen, die einen starken Anstieg an (Siehe Schulentwicklungsplanung 2016/2017.
Während in Dülken die Primusschule eine sinkende Entwicklung hat steigen dort zwei andere Grundschulen in den Zahlen. Wir wollen aber nicht über das Milionenprojekt Primusschule, der eine sehr schlechte Entwicklung prognostiziert wurde, diskutieren.

In Alt Viersen hat die Albert Schweitzer Schule eine stark sinkende Entwicklung, Remigius eine gleichbleibende und GGS Rahser wie auch die Körnerschule eine stark steigende Entwicklung. In der Karte (s.o.) sieht man auch wo der neue Bedarf herkommt.

Gerne wird gesagt, dass der Standort Regentenstraße für die anderen Kinder gut erreichbar ist und abgelehnte Schüler könnten auf näher gelegende Schulen eingeschult werden. Das entspricht so nicht der Richtigkeit.
Man musste sich bereits im November für eine Schule entscheiden. Noch weit bevor man wusste wie die Chancen dafür stehen. Für die Kinder die nun bei der Krefelder Straße keinen Platz finden ist Kein Platz an den Schulen Körnerschule oder Remigius. Auch diese beiden Schulen sind voll und mussten ablehnen.

Mal etwas zu der Enfernung mit der gerne gerechnet wird.
im Schulentwicklungsplanung 2016/2017 geht man von der Gerberstraße aus.

Wohnortnah zu diesen Baugebieten liegt vor allem die Gemeinschaftsgrundschule Rahser mit zwei Standorten. Der Standort Krefelder Straße ist ca. 1 km entfernt (Fußweg ca. 13 Min. gemessen ab Gerberstraße) und kann in jedem Jahrgang bis zu 29 Kinder beschulen. Der Standort Regentenstraße ist ca. 1,5 km (18 Min Fußweg) entfernt und kann bis zu 56 Kinder in jedem Jahrgang aufnehmen.

Die Gerberstraße liegt aber gar nicht dort wo Wohnraum geschaffen wurde.
Gehen wir mal von den Orten aus wo der Ausbau von Wohneinheiten wirklich war.
Regentenstraße bis Zollweg ca. 2,3km (120m bis Krefelder Straße)
Regentenstraße bis Brüsseler Allee ca. 2,2km (500m bis Krefelder Straße)
Regentenstraße bis Kanalstraße ca. 2,0km (450m bis Krefelder Straße)
Regentenstraße bis Oststraße ca. 2,0km (120m bis Krefelder Straße)
Regentenstraße bis Burgfeld ca. 1,8km (400m bis Krefelder Straße)
Regentenstraße bis Scheldefahrt ca. 2,3km (300m bis Krefelder Straße)
Referenz google maps

der B-Plan für Robend wurde in sofern nochmal geändert, dass noch mehr Wohneinheiten geschaffen wurden.

Kurze Beine, Kurze Wege„. Ausbau wo er sein muss.

Die Aussage aus dem FB50 war, dass eher in der Innenstadt ausgebaut wird statt ein Neubau in Robend. Gibt es in der Innenstadt überhaupt den Platz und Möglichkeiten? Wie will man dort den OGS Ausbau möglich machen?
Am Steinkreis gibt es ein Grundstück der Stadt, dass seit vielen Jahren genau dafür geplant war.


Quellen:
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=427 (Schulentwicklungsplanung 2016/2017)
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1461 (Sitzung 06.12.21)
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/vo0050.asp?__kvonr=3647 (SEP19/20)
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/getfile.asp?id=57480&type=do (Präsentation der Schulentwicklungsplanung – Planungsbüro biregio)
https://www.viersen.de/de/mitteilung/emilia-und-felix/#:~:text=Das%20Viersener%20Standesamt%20hat%202021,z%C3%A4hlte%20das%20Standesamt%201014%20Geburten (Pressemitteilung Stadt Viersen)


– Eure Elterninitiative

13.01.2022

Digitales Meeting – Part 5
Grundschülerzahlen

Handlungsempfehlungen basieren auf Zahlen

Vorlagen-Nr.: 2021/3132/FB50/II für die Sitzung am 06.12.2021


Dazu mal die Schülerzahlen vom SEP19/20. (Lieber FB50, wieso nehmt ihr keine aktuellen Zahlen wenn sie euch doch vorliegen?


Dann die Schülerzahlen von biregio die in der gleichen Sitzung im Dezember 2021 vorgestellt wurden.


Zusammenfassung:
FB50 geht von 2757 Grundschülern im Schuljahr 2029/2030 aus
SEP19/20 von 2862 Grundschülern im Schuljahr 2024/2025
biregio sagt 3115 Grundschüler im Schuljahr 2029/2030 (bzw. auch schon 3125 zum Schuljahr 24/25)

Wir haben also jedes Schujahr über 100 Grundschüler mehr als im Vorjahr bis es sich 2025 einpendelt und konstant bei 31xx bleibt.


Interessanterweise werden die 100 Grundschüler hier überhaupt nicht beachtet.
Anmeldewünsche Schujahr 22/23 bei 341, Schujahr 23/24 bei 339, Schuljahr 24/25 330, Schuljahr 25/26 bei 332. Wieso gehen die Zahlen der Anmeldungen runter wenn die Grundschülerzahlen drastisch steigen?

(edit 17.01)
die wachsenden Schülerzahlen liegen nicht nur an dem stark wachsenden Wohnraum und die damit verbundenen Zuzüge sondern werden auch wieder mehr Geburten gemeldet.
Hier eine schöne Nachricht aus der Stadt Viersen
Viersener Standesamt hat mehr Geburten beurkundet. Im Jahr 2019 wareb es 905 und im Jahr 2021 waren es 2050.


Quellen:
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1461 (Sitzung 06.12.21)
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/vo0050.asp?__kvonr=3647 (SEP19/20)
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/getfile.asp?id=57480&type=do (Präsentation der Schulentwicklungsplanung – Planungsbüro biregio)
https://www.viersen.de/de/mitteilung/emilia-und-felix/#:~:text=Das%20Viersener%20Standesamt%20hat%202021,z%C3%A4hlte%20das%20Standesamt%201014%20Geburten (Pressemitteilung Stadt Viersen)


– Eure Elterninitiative

16.01.2022

Digitales Meeting – Part 4
wirtschaftliche Aspekte

Wir haben uns auch viele Gedanken über die wirtschaftlichen Aspekte gemacht.
Durch die Machbarkeitsstudie der Krefelder Straße wissen wir wie teuer das Projekt in den verschiedenen Varianten wird.


Für uns macht der Neubau 2-zügig am meisten Sinn.
Gründe für einen Neubau:
– für alle abgelehnten Kinder Chance auf wohnortnahe Schule
– Platz schaffen für die stark steigende Grundschülerzahl
– Dieser könnte die Schule endlich barrierefrei machen, Inklusion!
– eine energieeffiziente Bauweise
– Möglichkeit für Photovoltaik/Solarenergie – zukunftsorientiert
– Platz für die OGS schaffen (Rechtsanspruch 2025)
– Eine Sporthalle für die Schule und Vereine des Quartiers
– Aufwertung des Quartiers
– keine hohen Sanierungskosten / Instandhaltungskosten
– Nähe des Bahnhofs für pendelnde Eltern



Das momentante Gebäude und vor allem der „WC Trakt ist stark sanierungsbedürfigt“ (S.37)
Weitere Kosten für mögliche Sanierungsarbeiten im Hauptgebäude in den nächsten Jahren müssten berücksichtig werden. „(S.37)
Hierbei ist noch zu betrachten, dass der Denkmalschutz die Kosten und Möglichkeiten stark beeinträchtigt.

Wie solche Sanierungsarbeiten, energetische Sanierung und IT Ausbau ausgehen können kann man aus der Vorlage 2021/3101/FB25
Stand der wesentlichen Hochbauprojekte des Zentralen Gebäudemanagements
die im Dezember 2021 präsentiert wurde, entnehmen.



3.810.000€ für die Albert Schweizer Grundschule, Eine Schule die prognostiziert von 2 Studien stark sinkende Anmeldezahlen hat.


Eine zweizügige Grundschule, während die Grundschule an der Krefelder Straße, in einem stark wachsenem Gebiet nur einzügig ist mit der höchsten Ablehnungsrate.
(Die Aufnahmekapazität von 29 stimmt bei weitem nicht. Dieses Jahr 2022/2023 gibt es vorraussichtlich nur 16 Plätze wie auch im digitalen Meeting erwähnt und nicht dementiert)

Die Paul-Weyers-Schule in Boisheim, ganze 5.450.000€ für energetische Sanierung und IT-Netz. Hatt sinkende Zahlen bzw. konstant niedrige Zahlen.

Nochmal zum Vergleich die GGS Rahser, die eine Steigerung von über 100 hat.




Quellen:

https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1461
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/getfile.asp?id=57480&type=do (Präsentation der Schulentwicklungsplanung – Planungsbüro biregio)

– Eure Elterninitiative

13.01.2022

Digitales Meeting – Part 3

Unsere und die Forderung der Eltern ist es, Versprechen einzuhalten. Es wurde für den Stadtpark Robend wie auch für das Burgfeld mit „in unmittelbarer Nähe liegen Kindergärten und Grundschulen“ geworben.

Aber wie sieht es mit der Aussage aus, die Schule an der Krefelder Straße zu erweitern?
hier möchten wir den Beschluss vom Schulausschuss – 13.02.2020 vorstellen.



Die Vorlage 2020/2382/FB50/IV sollte die Grundlage des jetzigen Handelns sein.

„Unabhängig von den derzeitigen Planungen und zukünftigen Umsetzungen, besteht bezogen auf das kommende Schuljahr 2020/21 an zwei Schulstandorten konkreter schulorganisatorischer Handlungsbedarf.“

und das sind die GGS Rahser Krefelder Straße und KGS Remigiusschule.

GGS Rahser Standort „Krefelder Straße“

„Der Bedarf an Grundschulplätzen in der direkten Umgebung des Teilstandortes der GGS Rahser an der Krefelder Straße ist durch das Neubaugebiet erheblich gestiegen. Der Standort ist einzügig festgelegt und kann somit maximal 29 SuS pro Schuljahr aufnehmen. Da aufgrund des praktizierten jahrgangsübergreifenden Unterrichts in der Regel Kinder im zweiten Jahrgang verbleiben (ein sogenanntes drittes Jahr in der Schuleingangsphase), ist der genannte Wert von 29 Aufnahmen nicht in jedem Jahr zu erreichen.“
 
„Für das kommende Schuljahr 2020/21 haben 44 Eltern die „Krefelder Straße“ als Schulwunsch angegeben, so dass die Schulleiterin den Antrag gestellt hat, eine zweite Eingangsklasse bilden zu dürfen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Antrag für eine weitere OGS-Gruppe gestellt, da auch hier für das kommende Schuljahr 56 Anmeldungen vorliegen.
Auch für die kommenden Schuljahre ist eine Zweizügigkeit am Standort prognostiziert.“

„Für eine dauerhafte Zügigkeitserweiterung müsste zudem eine bauliche Erweiterung erfolgen. Diese
könnte auch als „flexible“ Bauweise sinnvoll sein, da der erhöhte Bedarf an Grundschulplätzen im benannten Bereich voraussichtlich nur für 10-12 Jahre bestehen wird.
Von Seiten der Schulentwicklungsplanung wird die Bildung eines temporären vierten Zuges (eines zweiten Zuges am Teilstandort Krefelder Straße) für das Schuljahr 2020/21 empfohlen. Diese Erhöhung sollte vorerst auf ein Schuljahr begrenzt werden, da die Fertigstellung des OGS-Neubaus am Schulstandort Albert-Schweitzer-Schule Einfluss auf das zukünftige Anmeldeverfahren im Stadtteil Alt-Viersen nehmen könnte.“

Man hat gehofft, dass die Eltern dann eher am Schulstandort Albert-Schweitzer-Schule anmelden würden. Ganz außer Acht gelassen, dass es nicht nur um die OGS sondern auch um das Konzept, das soziale Umfeld und die wohnortnähe eines Standortes geht.

Hier wechseln wir mal kurz in die Schulentwicklungsplanung von 2021, das sind die prognostizierten Zahlen für die einzelnen Grundschulen in Alt Viersen. Die OGS zieht die Eltern nicht zur Albert-Schweizer-Schule.

(kurz darauf hinweisen dass zuvor für das Schuljahr 2021/2022 für die Krefelder Straße 56 Anmeldungen vorlagen s.o.)
biregio 2021 zeigt eine ähnlich sinkende Entwicklung für die Albert-Schweizer-Schule.

Vergleich GGS Rahser


Und damit ist der Standort Krefelder Straße gemeint, Entwicklungsprognose s.o. „Schulentwicklungsplanung von 2021

Die aktuellsten Entwicklungsprognosen der einzelnen Schulen werden im Schulentwicklungsplan von biregio vom 06.12.2021 vorgestellt.

Quellen:
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/vo0050.asp?__kvonr=3648
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=1461
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/getfile.asp?id=57480&type=do (Präsentation der Schulentwicklungsplanung – Planungsbüro biregio)

– Eure Elterninitiative

13.01.2022

Digitales Meeting – Part 2

Eine finale Aussage war es, dass der neue Schulentwicklungsplan abgewartet und besprochen wird. Solange stellen wir den Schulentwicklungsplanung 2017/2018 vor.

Seite 12
3. Schülerzahlprognosen und Maßnahmenplanung der Primarstufe

3.2 Alt Viersen
„GGS Rahser
Die Gemeinschaftsgrundschule Rahser ist eine Schule des Gemeinsamen Lernens und wird im Schuljahr
2017/18 von 264 Schülerinnen und Schülern besucht. Die Schule wird im dargestellten Prognosezeitraum
bis zum Schuljahr 2022/23 den Bedarf des Einzugsgebietes am Standort Krefelder Straße nicht decken
können. Die Gemeinschaftsgrundschule ist dreizügig festgelegt.“



Hier ein direkter Vergleich zu dem SEP 2016/2017 für die Krefelder Straße

2017/2018 hat man schon mit einer Klasse mehr gerechnet.


Noch ein Auszug aus dem Protokoll der Sitzung am 07.06.2018

Protokoll:
„Ratsherr Seidel zeigt sich erfreut über die stabile Schullandschaft in Viersen und hofft, dass auch langfristig ein flächendeckendes Grundschulnetz erhalten werden kann.
 
Ratsherr Dickmanns bewertet ebenfalls positiv, dass keine schulorganisatorischen Maßnahmen erforderlich sind. Insbesondere sei es erfreulich, dass der Schulstandort Boisheim stabile Anmeldezahlen aufweise und dass die Zahl der Ablehnungen der Anne-Frank-Gesamtschule gesunken ist.
 
Er führt weiter aus, dass im Bereich der Grundschulen aufgefallen sei, dass sich sowohl bei der Remigiusschule, als auch bei der GGS Rahser Standort Krefelder Straße aufgrund der gestiegenen Anmeldeahlen zukünftig ein Handlungsbedarf ergeben könnte und regt an, frühzeitig Überlegungen zur Ausbauplanung anzustellen.


Ratsherr Dickmanns war für die SPD auch beim Digitalen Meeting anwesend.

Quelle:
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=655
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/to0050.asp?__ktonr=35117

– Eure Elterninitiative

13.01.2022

Digitales Meeting – Part 1

Wir möchten uns bei allen Teilnehmern des Schulausschusses, der Parteien, der Verwaltung und Eltern für die zahlreiche Beteiligung bedanken. Rund zwei Stunden waren wir in einem intensiven und sehr informativen Austausch. Ein Protokoll zu diesem Meeting wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.
An dieser Stelle möchten wir mal den oft genannten „Schulentwicklungsplan 2016/2017“ vorstellen. Dieser beschäftigte sich seinerzeit bereits ausführlich mit dem Standort Krefelder Str und den städtischen Bebauungsplänen in Alt Viersen.
Auf Seite 10 findet man diese heute zutreffende Aussagen:

„1.6 Einfluss der städtischen Bebauungspläne auf die Schulentwicklungspläne
Die Stadtentwicklungsplanung für die Stadt Viersen sieht in den kommenden Jahren den Bau zahlreicher Wohneinheiten im Stadtteil Alt-Viersen vor. Berücksichtigt man, dass das Konzept zur Grundstücksvermarktung in Neubaugebieten insbesondere Familien anspricht, ist realistischerweise von einer hohen Kinderzahl auszugehen, die die Schulen der Stadt Viersen zusätzlich aufnehmen werden.
Geplant sind bspw. im Baugebiet „Burgfeld“ 235 Wohneinheiten für Familien (Einzelhaus, Doppelhaus
sowie Mietwohnungen). Zudem sind in den letzten Jahren Wohneinheiten im angrenzenden Wohngebiet „Stadtpark Robend“ entstandenen (Bebauungsplan Nr. 182 a & b). In den letzten fünf Jahren wurden zusätzlich 204 Einheiten für Familien geschaffen (´12: 42/ ´13: 41/ ´14: 20/ ´15: 36/ ´16-´17: 65).
Wohnortnah zu diesen Baugebieten liegt vor allem die Gemeinschaftsgrundschule Rahser mit zwei Standorten. Der Standort Krefelder Straße ist ca. 1 km entfernt (Fußweg ca. 13 Min. gemessen ab Gerberstraße) und kann in jedem Jahrgang bis zu 29 Kinder beschulen. Der Standort Regentenstraße ist ca. 1,5 km (18 Min Fußweg) entfernt und kann bis zu 56 Kinder in jedem Jahrgang aufnehmen.
Berücksichtigt man die zu erwartenden Zuzüge ist absehbar, dass die Nachfrage nach Grundschulplätzen in den kommenden Jahren allein durch die GGS-Rahser nicht gedeckt werden kann. Anders als bei weiterführenden Schulen, die Kinder des gesamten Stadtgebiets beschulen, werden Grundschüler wohnortnah beschult. Nach dem Leitsatz „kurze Beine, kurze Wege“ sollte dabei eine
Entfernung von 2 km zwischen Wohnort und Schule nicht überschritten werden.
Zu den genannten Neubaugebieten werden im Jahr 2017/18 Geschossbauten am Willy-Brandt-Ring (50 neue Wohneinheiten) sowie am Hüsgesweg (24 Wohneinheiten) realisiert, die ebenfalls Einfluss auf die Schulentwicklungsplanung haben können. Vor allem die Remigiusschule und Körnerschule werden dabei als Innenstadtgrundschule mit höheren Anmeldezahlen rechnen können.
Zusammengefasst stellt sich derzeit folgende Situation dar“


In den kommenden vier Jahren ist mit einem Ausbau von 756 Wohneinheiten im Stadtteil Alt-Viersen,
und hier vor allem im Alt-Viersener Osten, zu rechnen. Dieser Anstieg wird sich auch auf die Schülerzahlentwicklung, insbesondere auf die Grundschulen des Einzugsgebietes auswirken.

Zur Berechnung des zu erwartenden Schülerzahlanstiegs durch diese Bauvorhaben wird von einer
Belegungsdichte pro Wohneinheit von 2,3 ausgegangen. Während ein Schülerjahrgang erfahrungsgemäß etwa 1,0 bis 1,3% der Gesamtbevölkerung („Mantelbevölkerung“) ausmacht, ist die Altersstruktur in Neubaugebieten anders. Vor allem durch den Einzug überdurchschnittlich vieler junger Familien ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter üblicherweise deutlich höher. Aus diesem Grund ist für die Berechnung der Schülerjahrgänge ein höherer Anteil anzusetzen. „Als Grenzwert können dabei 1,5% als Minimums und 2,0% als Maximum veranschlagt werden. Es wird empfohlen, eine jährliche Reduzierung von 0,1 % bis zur Anpassung an die gesamtstädtischen Relationen vorzunehmen.“

Für Viersen bedeutet dies ein Anstieg um folgende Schülerzahlen an den entsprechenden Grundschulen pro Jahrgang, die auf die Schülerzahlprognose in Kapitel 4.2 aufaddiert sind:


Weiter geht es auf Seite 13 mit den Schulanfängern:

„Der Stadtteil Alt-Viersen hat bereits seit längerem Zuzug zu verzeichnen. Neben den Zuzügen von Asylbewerbern tragen auch die neu zugezogenen Familien aus den Neubaugebieten zum Anstieg der Schulanfänger bei (s. Kap. 1.6). Da sich dieser Anstieg der Schulneulinge auf sechs Schulstandorte verteilt, wird dies voraussichtlich keine nennenswerten Auswirkungen haben. Lediglich an der Gemeinschaftsgrundschule Rahser, Standort Krefelder Straße, werden zusätzliche Schulkapazitäten geschaffen werden müssen.“

Zu Punkt 3 Schülerzahlprognosen und Maßnahmenplanung der Primarstufe
3.2 Alt Viersen
„GGS Rahser
Die Gemeinschaftsgrundschule Rahser ist eine Schule des gemeinsamen Lernens und wird im Schuljahr 2016/17 von 272 Schülerinnen und Schülern besucht. Die Schule wird im dargestellten Prognosezeitraum bis zum Schuljahr 2021/22 den Bedarf des Einzugsgebietes am Standort Krefelderstraße nicht decken können. Der Standort Regentenstraße ist zweizügig und der Standort Krefelderstraße einzügig
festgelegt.“



„Maßnahme: Am Standort Krefelder Straße werden prognostisch die Anzahl an Anmeldungen die Kapazitäten übersteigen und (evtl. temporär begrenzt) Räumlichkeiten geschaffen werden müssen. Da jedoch voraussichtlich noch Kapazitäten am Standort Regentenstraße zur Verfügung stehen, sollten zunächst die noch freien Plätze belegt werden. Dabei gilt jedoch zu berücksichtigen, dass im Sinne des Leitsatzes „kurze Beine, kurze Wege“ eine Entfernung von 2 km zwischen Wohnort und Schule
nicht überschritten wird.
Das kann dazu führen, dass je nach Wohnort Kinder, die zur Krefelderstraße
angemeldet werden sollten, statt zum Standort an der Regentenstraße, zu einer anderen Schule z.B.
im Innenstadtbereich abwandern.
In der o.g. tabellarischen Übersicht wurden die Schülerzahlen entspr. der Maximalauslastung der festgelegten Zügigkeit am Standort Krefelderstraße gedeckelt dargestellt. Der Bedarf nach einem Platz an der Krefelderstr. wird sich insbesondere in den Schuljahren 2019/20, 2020/21 und 2021/22 zuspitzen und zwischen 9 und 10 Plätzen pro Schuljahr und Jahrgang über den vorhanden Kapazitäten liegen.“




Das ist der Jahresbericht für das Schuljahr 2016/17 mit den Punkten zur Krefelder Straße. Auch damals stand schon fest, dass der Standort Krefelder Straße nicht genügend Kapazität hat. Heute wissen wir, dass die Prognose mit 9 und 10 Plätzen pro Schuljahr nicht zutreffend ist sondern mehr als doppelt so hoch.

Quelle:
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/si0057.asp?__ksinr=427

– Eure Elterninitiative

05.01.2022

Anmeldung – Digitales Meeting

Liebe Eltern,
am Dienstag, den 11. Januar 2022 um 18 Uhr findet das digitales Meeting mit den Obleuten der einzelnen Parteien und Mitarbeitern der Stadt Viersen statt. Alle interessierten Eltern und Nachbarn können an dem digitalen Meeting teilnehmen.

Hierfür möchte die Stadt alle Teilnehmer persönlich einladen. An alle, die an dem Meeting teilnehmen möchten.
Bitte schickt uns eure Mailadresse an: kontakt@quartierkids.de oder schreibt uns auf Whatsapp an.
Wir schicken diese dann gebündelt an die Stadt weiter.

– Eure Elterninitiative

30.12.2021

Guten Rutsch!

Liebe Eltern,
Wir bereiten uns fleißig auf das Online Meeting vor. Währenddessen haben wir die Parteien und Presse angeschrieben und enige Rückmeldungen bekommen. Der Rheinische Spiegel berichtet als erstes über uns.
Hier könnt ihr euch den Beitrag durchlesen:
Artikel Stadtpark Robend – beste Lage ohne Schulplatz

Wir wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
– Eure Elterninitiative

30.12.2021

RS – Wohnen im Stadtpark Robend – Beste Lage ohne Schulplatz

Mit einer guten Infrastruktur warb die Stadt Viersen mit ihrer Grundstücksmarketinggesellschaft um junge Familien, die sich nur zu gern im Stadtpark Robend ein Zuhause schufen. Doch es fehlen massiv Schulplätze und bisherige Bemühungen der Elterninitiative „Quartierkids“ verliefen ins Leere.

21.12.2021

RS – VAB startet Kita-Neubau im Burgfeld

Kinderbetreuungsplätze werden weiter dringend gebraucht. Die Viersener Aktien-Baugesellschaft (VAB) startete nun einen weiteren Kita-Neubau im Neubaugebiet Burgfeld.

20.12.2021

Frohes Fest

Liebe Eltern,
erst einmal ein großes Dankeschön an alle die uns bereits unterstützen. Wir sind in den Tagen vor Weihnachten noch fleißig.
Wir haben einige Parteien angeschrieben und als nächstes ist die Presse dran. Zur Zeit verteilen wir Briefe und gehen von Haus zu Haus um Unterschriften zu sammeln.

Unter kontakt@quartierkids.de könnt ihr euch melden wenn wir ausgefüllte Zettel bei euch abholen können.

Ansonsten wünschen wir Allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
– Eure Elterninitiative

16.12.2021

digitales Meeting

Liebe Eltern,
am Dienstag, den 11. Januar 2022 um 18 Uhr wird es ein digitales Meeting zwischen unserer Initiative, den Obleuten der einzelnen Parteien und Mitarbeitern der Stadt Viersen geben. Alle interessierten Eltern und Nachbarn können an dem digitalen Meeting teilnehmen. Der Zugangslink wird rechtzeitig in der WhatsappGruppe gepostet oder bei Interesse auch als Email versendet (kontakt@quartierkids.de).
Alle Eltern die uns bei den Unterschriften fleißig unterstützen, lieben Dank dafür! Ihr könnt gerne die Zeit zwischen den Feiertagen nutzen um noch die eine oder andere Unterschrift für unser aller Anliegen zu bekommen.
Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden.
– Eure Elterninitiative

15.12.2021

RP+ –  Baustart für die Kita im Neubaugebiet Burgfeld

Die Viersener Aktien-Baugesellschaft plant erstmals einen zweigeschossigen Kita-Bau. 75 Betreuungsplätze entstehen im Neubaugebiet Burgfeld.

11.12.2021

Schulentwicklungsplanung 2021

Liebe Eltern,
im Ratsgremien transparent Viersen findet ihr die in der Videokonferenz vorgestellten Schulentwicklungsplanung des Planungsbüro biregio.
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/getfile.asp?id=57480&type=do

Dazu kann man hier noch passend den Schulentwicklungsplanung von 2020 nachlesen
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/getfile.asp?id=46365&type=do

-Seite 48
Für das kommende Schuljahr 2020/21 haben 44 Eltern die „Krefelder Straße“ als Schulwunsch angegeben, so dass die Schulleiterin den Antrag gestellt hat, eine zweite Eingangsklasse bilden zu dürfen. In
diesem Zusammenhang wurde auch der Antrag für eine weitere OGS-Gruppe gestellt, da auch hier für
das kommende Schuljahr 56 Anmeldungen vorliegen.
Auch für die kommenden Schuljahre ist eine Zweizügigkeit am Standort prognostiziert

05.12.2021

Der nächste Schritt – Bürgeranregung

Es geht weiter.
Heute ging ein Schreiben an unsere Oberbürgermeisterin mit Anregung gemäß § 24 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein- Westfalen auf eine Erweiterung der GGS Rahser, Dependance Krefelder Straße, auf Zweizügigkeit ab dem
Schuljahr 2022/ 2023.

Aufgrund der großen Relevanz des Themas für viele Familien aus dem Stadtpark Robend, des
Neubaugebietes Burgfeld und den angrenzenden Wohngebieten möchten wir unsere Anregung
zusätzlich mit Unterschriften von Bürgern aus Viersen stärken.
Hier bitten wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sich zu beteiligen.

Download Unterschriftenliste Bürgeranregung

Die ausgefüllte Liste kann in folgende Briefkästen eingeworfen werden:
Alte Benden 5. 41748 Viersen
Am Lindenhof 24, 41748 Viersen
oder kontaktiert uns unter Kontakt@quartierkids.de und wir holen die Liste gerne ab.

04.12.2021

Unser Schreiben an die Oberbürgermeisterin

04.12.2021

Machbarkeitsstudie Grundschule Krefelder Straße

Liebe Eltern, Großeltern, Nachbarn und Freunde,
zu der abgesagten Sitzung des Schulausschusses findet eine informelle Videokonferenz (nicht öffentlichen) statt.
Im Ratsgremien transparent Viersen findet sich die Machbarkeitsstudie zur Erneuerung oder Erweiterung der Grundschule im Stadtpark Robend an der Krefelder Straße.
https://sessionnet.krz.de/viersen/bi/getfile.asp?id=57297&type=do

Wir begrüßen den Neubau am Steinkreis, denn dieser könnte barrierefrei und energieeffizient gestaltet werden. Dort wäre auch Möglichkeit gegeben dem 2025 kommenden Rechtsanspruch auf schulische Ganztagsbetreuung mit einem direkten Ausbau der OGS nachzukommen.

25.11.2021

ABGESAGT – Schulaussschuss 6.12.21

Liebe Eltern,
wie viele bereits mitbekommen haben, wurde der Schulausschuss am 06.12.2021 wegen Corona abgesagt. Unsere Info ist, dass die Sitzung nun virtuell stattfinden soll und teilnehmen können an der Sitzung nur Ausschussmitglieder. Unserer Standpunkt dazu ist, dass dies gegen jegliche Regeln verstößt: Eine öffentliche Sitzung sollte auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, wenn auch nur in virtueller Form! Wir sind bereits dran und werden alles versuchen, dass die Sitzung digital übertragen wird.
Eure Elterninitiative!

15.09.2021

RP+ –  Schulen in Viersen: Mangelhaftes Zeugnis für das Primus-Experiment

Wissenschaftler stellen dem Schulversuch in Viersen ein mangelhaftes Zeugnis aus. Die Situation sei in der Vergangenheit prekär gewesen. Das liege aber nicht an der Schulform, sondern an den Schulträgern.

06.2014

fussverkehr.ch
Der zumutbare Schulweg –
Das Recht auf Bildung beginnt an
der Haustüre

Mit dem obligatorischen und unentgeltlichen Grundschulunterricht wird auch der Anspruch an einen zumutbaren Schulweg festgesetzt. Der Schulweg liegt somit im Aufgabenbereich der öffentlichen Hand.

01.02.2021

RS – Grundschule Rahser: Schulausschuss lehnt Einrichtung zusätzlicher Klassenzüge mehrheitlich ab

Der Schulausschuss des Rates hat beschlossen, die Anzahl der Klassen pro Jahrgang an den Viersener Grundschulen nicht zu ändern. Die Gemeinschaftsgrundschule Rahser hatte beantragt, am Standort Krefelder Straße einen zweiten Klassenzug einrichten zu dürfen. Hintergrund ist, dass über mehrere Jahre mehr Anmeldungen eingingen als Plätze vorhanden sind.

05.07.2010

RP – Viersen: Maulkorb für die Eltern

Kampf um Schul-Dependance an der Krefelder Straße: Eltern der Astrid-Lindgren-Grundschule erhalten kein Rederecht im Schulausschuss. Die Stadtverwaltung spricht von einem „schwebendem Verfahren“.

01.07.2010

RP – Viersen: Eine Schule will überleben

Wird die Astrid-Lindgren-Grundschule doch nicht aufgelöst? Die Schulkonferenz hat sich an den Bürgermeister gewandt. Gleichzeitig wird in einem Bürgerantrag Rederecht für die nächste Schulausschussitzung gefordert.